Reviews

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MOSCOW DEATH BRIGADE "Bad Accent Anthems"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Die Jungs von Moscow Death Brigade muss man mittlerweile wohl kaum einem/einer szenefesten Abgänger/-in noch näherbringen oder gar vorstellen. Was K.I.Z. hierzulande sind, sind Moscow Death Brigade im putinischen Russland. Irgendwo zwischen Wodkabächen, Scooter-affinen Soundspielereien (ohne Hyper Hook), Baseballschläger, Überlebenskampf, Kreativität und Spaß, lassen MDB immer wieder das Herz von der Zunge. Mal straight gegen Rassisten/Neonazis, sozialkritisch und andermals just mit Party im Gepäck.

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INSELN "nichts"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Vorweg gesagt brauchte es tatsächlich ein paar Durchläufe bis ich die für mich abschließenden Worte zu diesem Album fand, was grundlegend eher eine neutrale Randnotiz ist und bleibt. Was macht man mit einer Band, die vom Bandnamen her eher nach "Juli Pop" klingt, sich selbst aber im Post Punk/Shoegaze sieht? Die bereits 2.011 in Münster gegründete Band hat 2.015 ihr Debüt an Land gebracht und seither den Anker gelichtet, um nun mit "nichts" nachzulegen. 

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POSTHUMANBIGBANG "Jungle Eyes"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Mit der 2.009 in der Schweiz gegründeten Band Posthumanbigbangschickt sich die fünfköpfige Band an die Lücke zum Debüterstling aus dem Jahr 2.012 zu schließen. Für meine Ohren ist das doch sehr bunte (nicht nur bzgl. des Coverartworks) Album eine Erstbegegnung auf tonaler Ebene. Lt. der Grundinfos rund um "Jungle Eyes" hat Federführer Remo Häberli satte 3 Jahre an dem Album geschrieben, gemacht und gewerkelt bis man das Album schließlich kompakt aufgenommen und versandfertig eingetüt hat, um es in Kürze in Richtung Eurer Ohren zu schicken. 

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BOBSON DUGNUTT "Be The Change (Or Whatever)" [EP]

Künstler/Band und Albumtitel: 

Mit dieser Debüt-EP kündigt sich ein Berlin-italienisches HC Punk Süppchen an, das auch zukünftig für amtlich toxische Kost aus dem Kessel sorgen dürfte. Die Suppe selbst hat der Vierer mit der Bandgründing im Januar 2.019 angesetzt und sich sehr wahrscheinlich umgehend daran gemacht es ordentlich garen und kochen zu lassen. 

Schon das Coverartwork macht was und kommt recht zeitgemäß daher. Ob der Ausschnitt im modernisierten Kupferstich-Stil eine historische Vorlage hat, weiß ich zwar nicht, verfehlt jedoch auch nicht die frei interpretierbare Aussage. 

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VSK "Auf allen Wegen"

Künstler/Band und Albumtitel: 

So liebe Punks und Freunde des gepflegten Pogo, sperrt Eure Ohren auf, hier gibt es den musikalischen Marmorkuchen aus Granit mit Nieten bespickt und stilechtem Stacheldrahtschleifchen frei Haus. Zwar geht die Bandgeschichte genau genommen bis ins Jahr 1.994 zurück, in dem die Versauten Stiefkinder für 4 Jahre ordentlich durch die Iro-Landschaft pflügten und diese auf links drehten, genau genommen aber würde ich (subjektiverweise) die Gründung von VSK auf das Jahr 2.015 datieren, zumal auch die Bandbesetzung unter neuem Namen firmiert.

UndTschuess