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OBDACHLOSIGKEIT. Macht. Krank.

OBDACHLOSIGKEIT. Macht. Krank.

Schnupfnase. Hals zu. Fieber. Ihr kennt das. Man geht zum Arzt und/ oder deckt sich mit Heilmitteln ein. Die Menschen auf der Strasse können das nicht mal eben easy in die Spur bringen und sich dem Heilungsprozess hingeben, weil es nur bedingt Hilfestellen gibt, die auch ohne Krankenversicherung behandeln, zumal es ja immer eine "Kostenfrage" ist.

Als ich am Samstag (24.10. 15) mal wieder über den Alexanderplatz (Berlin) kam, stieß ich in der Nähe der Weltzeituhr auf ein Bett (siehe auch Bild!) und war überrascht eine weitere, andere Aktionsinitiative für obdachlose Menschen kennenlernen zu dürfen. 

Zwei Leute aus einer Arztpraxis für hilfesuchende Obdachlose wollten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass man auf der Strasse nicht nur sämtlichen Witterungen, Temperaturen, Gewalt, Drogen etc. ausgeliefert ist, sondern durch ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko auch die durchschnittliche Lebenserwartung der auf der Strasse lebenden Menschen tendenziell nach unten sinkt. Viele sind bereits chronisch krank. In einer "normalen" Arztpraxis trifft man sehr wahrscheinlich keine Obdachlosen an, die Hilfe suchen. 

Nehmt Euch doch bitte mal ein wenig Zeit und reiht Euch nicht abwinkend in die Reihe derer ein, die meinen, dass sie diese Thematik nichts anginge. In Zeiten von emotionalen Zahnräderrotationsläufen, Schnelllebigkeiten und der Suggestion, dass jeder Mensch ersetzbar/ austauschbar sei, sollte man sich unbedingt mal erden und bewusst machen, dass JEDER Mensch ein Unikat- und somit etwas wert ist! 

Nehmt Euch bitte mal die Zeit und lest Euch den Artikel durch. Alles Weitere liegt in Eurer eigenen Hand.

http://gebewo.de/veranstaltungen/300-obdachlosigkeit-macht-krank

 

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt!

Danny B Helm.

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