Schafe Schüsse QR-Code

Bild des Benutzers DannyB

JahresRück(en)Blick 2.016

JahresRück(en)Blick(e) 2.016

 

Januar

Wie jedes Jahr beginnt man das neue mit der Hoffnung es möge ein besseres bzw. gutes sein und werden. Dass es am Ende so megaturbolent in die Achterbahnrotationsschleife ging/führen sollte, hätte ich mir mit all' meiner Vorstellungskraft nicht so ausmalen können. 

Mein Neuziel war das Meer, genauer gesagt die Ostsee, noch genauer punktiert: Rostock. Tapetenwechsel, dem Herzen (wie immer) folgen an die See folgen, neu anfangen, Nullstart. Berlin bliebe so oder so im Herzen, zu viel/so viel in Berlin erlebt, gelebt und aufgebaut. Das Fundament bliebe die Zeilenlinie unter meinem Namen und dem, was ich so tue, unauslöschbar. 

Aller Anfang hat so seine Tücken, Zweifelmomente und Hinterfragerwege, das liegt in der Natur der Sache selbst. Trost, ja Entschädigung in gewissem Sinne, ergab das satte Weiß mit dem sich Rostock vom Schnee in eine Art märchenhafte Landschaft verwandelte. Allein die kleine Allee vor meiner Haustür hatte etwas so angenehm Neues an sich, dass ich guter Dinge war. 

Ich hatte bereits einen Job und konnte es recht positiv angehen. Trotz dessen, dass das Jahr von den Todesschatten bzgl. Lemmy (R.I.P.), David Bowie (R.I.P.) und Alan Rickman (R.I.P.) im Gefühl mit dem Kohlestift großer, weltlicher Lücken überzeichnet wurde. Endzeitgefühl, nahe am "Boulevard Of Broken Dreams". 

#Und sonst so?# Syrien bleibt ein Krisenherd und Brennpunkt. Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Schweden rasselt bereits die Grenzen dicht zu machen. Aufnahmestop.# Die Türkei wirft den Russen eine erneute Verletzung deren Luftraums vor.# Hillary Clinton rüstet sich bzgl. der Jagd nach Wählerstimmen.# Hierzulande werden die ausnamezustandartigen Geschehnisse der Sylvesternacht in Köln haarklein analysiert. Arschlöcher gibt es leider in jedem Volk. Die Achtung vor dem Leben an sich ist heutzutage ein immer größer werdendes Problem.# Aufgedeckt: UN Soldaten missbrauchten Kinder.# 

 

Februar

Es sollte das ärmste Jahr in Sachen TV Konsum für mich werden, wenngleich ich über's Jahr verteilt selbst einiges für den TV Konsum tat, rein jobmäßig, während der personifizierte Tod immer unausgnädiger um sich zu greifen schien, weil plötzlich (wieder einmal) so viele auf einmal starben - R.i.F. Pete Lustig. 

Und während man der Welt sprichwörtlich ein Stück weit beim Sterben zusah, die vielen Bilder von Kriegen und Menschen auf der Flucht einen regelrecht unausweichlich, wellenartig vereinnahmten, ging man täglich sich brav durchbeißend seinem Tagesjob nach. Die Tage flohen ins Unwiederbringliche und die Zeit war im Temporausch wie auf Speed/Koks festgeschnallt. Nächster Halt Jahresende? 

Lediglich die kleinen Weekend Momente an den Ufern der Ostsee waren es, die mich Stück um Stück in einer kleinen, temporären Ruhe ankommen ließen. Jedoch nicht ohne das Defizit, dass nicht alles immer im Wunschkonzert auf den Ponyhof sitzt. 

Ich begann immer weniger mit den Gedanken das Geld zu jagen. In dem Punkt vertraute ich paradoxerweise dem Leben mit neuer Gelassenheit. Seltsamerweise funktionierte genau diese Herangehensweise mit einem Wundergefühl im Rucksack. Man kann sich letztlich bis zu einem gewissen Grad just den Wegen fügen, sie annehmen und versuchen das Beste aus ihnen rauszuholen, mit dem, was einem an Mitteln und Fähigkeiten gegeben ist. Ob es reichen würde, würde sich über kurz oder lang so oder so herausstellen. 

Die örtlichen Gegebenheiten waren definitiv so ganz anders als Berlin. Sowohl vom S-Bahn-Fahrgefühl, wie auch dem Umfeld in Jobkreisen, in den Clubs oder der allgemeinen Rostocker Mentalität. Speziell anders. Eigensinnig. Nicht zwingend negativ, einfach nur anders. 

Es gab dennoch auch schöne, ein(zig-)malige Momente, z. B. Ende Februar als ich befreundete Bands besuchte, die in Rostock im Package aufspielten. Zum einen waren da die Abstürzenden Brieftauben, die einen besonderen Stellenwert in meinem Leben innehaben. Dann waren da Zaunpfahl (die an diesem Abend "22 Jahre Subkultur"-dasein feierten), mit Goethe hielt ich über die Jahre losen-, aber freundschaftlich-lockeren Kontakt. Zwischenzeitlich war Paul bei Zaunpfahl eingestiegen, den ich aus Puke Music Tagen von seiner ehemaligen Band "Met" her kenne. Wir waren damals ein wenig aneinander geraten, es war an der Zeit alte Twistigkeiten zu begraben und so sprach ich Paul ganz direkt an und besiegelte einen Neuanfang per Handschlag, so wie man das unter sich macht. Gute Sache, befriedet eben. :-) Aber auch die Schweriner Volxsturm waren ein guter Grund diesem besonderen Abend beizuwohnen. Mit Hinkel (*der gerade erst die Band verlassen hat) teilte ich mir Ende 2.013 schon einmal die Bühne in Schwerin, an diesem Abend im Rostocker M.A.U. Club schmetterten wir gemeinsam einen Partysong von Volxsturm. Die Hütte ging steil. Klasse!

#Und sonst so?# Die Flüchtlingsströme werden zum immer größeren, europäischen Problem, was allerdings manche Länder noch nicht anerkennen/einsehen wollen.# Die Folge dessen, die rechten- und religionsextremen Tendenzen verstärken sich europaweit. Teils scheint das ferngesteuert/-gelenkt.# Derweil hört man immer wieder von bis zum qualvollen Tod verendeten Tieren. Weltweit. Das aber wird viel zu selten zur Priorität in Sachen Berichterstattung.# In Sachsen verschenken einige geistige Hohlkörper den letzten Rest von Verstand an AfD-geeichte Wutprediger/Seelenfänger.# Trump wirft seine unsympathischen Schatten voraus.

 

März 

Roger Cicero (R.i.F.) stirbt unerwartet. Wieder schwingt schwarzer Aschewind über die zeitliche Flur. Angemerks solcher Tragödien, die so gnadenlos umbarmherzig erscheinen wie ein Greifvogel des Todes, der durch dieses chaotische Jahr reiste und all' diejenigen abholte, die die Zeit sich zu holen gedachte. Es mag seltsam klingen, aber alles Dunkel gehört zum Leben wie auch alles Licht. Manchmal muss man nur bewusst den Unterschied dieser Gefühls-Farbgebungen im real-täglichen Leben wahrnehmen. Hat man das akzeptiert, lebt man nicht nur bewusster, sondern auch kompletter, meiner Ansicht nach sogar wahrhaftiger. All' das Rüstzeug an Fähigkeiten und guten Rahmenbedingungen nutzt nichts, wenn man es nicht auch in allen Stimmungslagen anwenden kann wie ein Maler/-in seinen/ihren Pinsel. 

Für mich schob sich der März durch und zwischendurch gönnte ich mir an manchem Wochenende einen Ausflug mit dem Fahrrad an die Ostseeufer. Seele baumeln lassen, das weltlich beruhigende Meer auf sich wirken lassen, sich ein wenig erden und wieder spüren lernen - nur nicht abstumpfen. Einige in meinem privaten Umfeld werden sich an so manches WhatsApp-Video erinnern.

#Und sonst so?# Trump, Erdoğan, Putin... das Pulverfaß wurde zusehends explosiver in Sachen scharfschneidiger Aussagen/Statements, während Mutti Merkel immer mehr abblasste.# Die Welt drehte sich fast auschliesslich nur noch um den globalen Polit-Macht-Poker. Auch Teheran setzte effektiv zielbewusst militärische Impulse.# Obama galt bereits gemeinhin als gescheitert. Sowohl in den USA, wie auch in den meisten anderen Ländern der Erde.# Österreich kontrollierte nun am Brenner Einreisende.#  Erdoğan reagierte auf eine Satire von Böhmermann. Das Ganze wurde zum Politspektakel. (*das gab es einst übrigens schon einmal ähnlich, nur etwas lockerer, damals seitens des Comedians Hape Kerkeling, im April 1.991 als dieser als niederländische Königin Beatrix verkleidet am Schloss Bellevue in Berlin vorfuhr)# Auch der Iran setzt Impulse in Richtung Machtpoker. Das Pulverfaß mehrte sich.#

 

April

Kaum ein Monat ohne Todesschatten, Prince Rogers Nelson aka "Prince" und Wolfgang "Wölli" Rohde (*ehem. Die Toten Hosen) verstarben. Letzterer war ein weiterer, der den Kampf gegen den Krebs verlor. Traurig, aber wahr, Krebs ist heutzutage ein größeres Problem als Aids, was möglicherweise an den Behandlungswegen liegt? In manchen Ländern verschreibt man z. B. ganz legal hierzulande "verbotene" Rauch-Substanzen.

Mir erschien es mit zunehmender Zeit so als wäre ein rasanterer-, nicht zwingend naturgemäßen Tempos stattfinder Generationswechsel im Gange, der in bestimmte Generationen immer größere Lücken riß, jeden weiteren Monat. Aber vielleicht fühlte sich das auch nur so an? Oder ging es Euch da ähnlich in diesem Jahr?

Zwischen alten- und neuem Job rief wieder die Kamera nach Berlin. Mein erster Ausflug nach Berlin seit ich nach Rostock gezogen war. Befremdlich und vertraut zugleich wirkte es auf mich als ich per Zug ankam und meine Füße auf Berliner Boden ankamen. 

Untergebracht war in für mich in einem ungewohnt sterne-zugewandten Hotel direkt an der Spree. Urlaubs-Luxus-Feeling kam auf. Direkt am Abend der Ankunft ging es zum Konzert des befreundeten Matze Rossi, der in Berlin-Kreuzberg Station machte. Die Location war ausnahmsweise mal neu für mich. In knapp 17 Jahren war ich nie zuvor dort gewesen. Der Dreh am nächsten Tag lief locker durch, abgesehen vom leicht herbstgefühltem Wetter. 

Zurück in Rostock trat ich meinen neuen Job in einer Tanke am Stadthafen an. Die Tage flogen dahin wie Blätter im Sturmrausch. Rostock selbst war eine andere Welt als ich sie bei den Besuchen vorher wahrgenommen hatte. Urlaubs-/Kurzabstecher sind immer etwas anderes als an einem Ort zu leben. Die Mentalität Rostocks ließ den Plan es dort wenigstens einige Jahre zu versuchen zu etwas schrumpfen, das in dem Satz "Auf der Suche nach dem Hause" münden sollte. Mein erster Gedanke "zurück nach Berlin", das in den knapp 17 Jahren zuvor ein Zuhause geworden war, wurde zum Plan und Ziel. Das mag etwas vorschnell klingen, aber ich bin kein Mensch, der gern Zeit verschwendet. Zeit ist etwas sehr, sehr wertvolles. Das habe ich mehr als einmal auf schmerzliche Weise lernen müssen.

Derweil begann ich eine neue Videoblogreihe in Sachen Musikempfehlungen. Musik(en) macht (machen) uns aus. Die Musik, die ein Mensch hört, sagt so viel über diesen aus. Und gibt vielen noch viel mehr. Zudem gibt es so viele Bands/Musiker, die es verdient haben gehört zu werden. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass Musik imstande ist etwas in einem zu berühren/auszulösen. Dudelt jemand nur lieblose Phrasen runter oder kupfert zu viel bei anderen Bands ab, langweilt mich das schnell. Musik ist die Essenz meiner Herzschlagwege. 

#Und sonst so?# Der "Quo Vadis?-Weg" der Türkei setzte sich fort. Erdoğan wird zum medialen Überthema. Ob das gut so war/ist? Ego-Erdoğan kann nämlich auch gefährlich(er) werden. Viele ehem. Amstwürdenträger/Journalisten aus der Türkei können davon ein leidvolles Lied singen.# Bereits zu dieser Zeit wird offen überlegt deutsche Soldaten vermehrt im Ausland (Litauen) einzusetzen.# Der "stille" Krieg um diverse Rohstoffe in vielen Ländern, z. B. in Afrika (Kongo), ist so offensichtlich im Gange, dass die meisten Otto-"Normal"-Verbraucher es gar nicht bewusst zu kapieren schienen. Zu offensichtlich und zu dreist holzt man diverse (Regen-)Wälder weiter ab und quält/tötet auf barbarische Weise Tiere für die massenhafte Kosumbefriedigung.# Um Konsum und Immobilien ging es in jenen Tagen auch an  scharfkantigen Fronten zwischen Polizei und dem letzten Rest der wahrhaft alternativen Szene in Berlin-Friedrichshain zu. Berlin war da schon im festen Griff kommerzieller Ausschlachtung und Bebauung. Bewusst gewollt?#

 

Mai

Wenn es den Mai nicht gäbe, gäbe es die jedjährige Wiederkehr der schönen Hoffnung nicht, dass der frühlingshafte Monat alles neu machen könne. Wenn ich mich nicht allzu sehr täusche, war es in diesem Mai, dass ich mich entschied mir einzugestehen, dass Rostock ein amtliche Fresselandung war. Unästhetisch vom Bild her, wenn man dem Gesicht nach über den Asphalt geschliffen ist. Zu bereuen gab es dennoch nichts, weil es wie 99% meiner Entscheidungen eine reine Herzentscheidung war diesen Weg zu gehen. "Auch Umwege führen zum Ziel." heißt es so nice, mein Umweg ist einer der Jahre, wenn nicht gar den Zeitraum von Jahrzehnten einnimmt. 

#Und sonst so?# Abschriften "vertraulicher" Dokumente in Sachen TTIP gelangen an die Öffentlichkeit. Fieses Machtpoker bekommt klare Umrisse.# Forscher entdecken drei erdähnliche Planeten im Sternbild Wassermann.# Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingscamp sterben mindestens 28 Menschen.# Türkische Streitkräfte greifen Stellungen des IS an.# In der FIFA herrscht Korruption vor, infolge dessen tritt Michèl Platini zurück.# Wieder wird ein Flug vermisst. Eygypt-Air-Flug 804 (von Paris nach Kairo) wird mit 88 Passagieren als vermisst gemeldet.#

 

Juni

Umbrüche in Richtung Aufbruch zurück nach Berlin. Erst kurz vor dem Umzugsdatum entschied ich mich dem etwas riskanten (wie sich noch herausstellen würde) Bauchgefühl zu folgen und entschied mich für ein WG-Zimmer. Mit ca. 18/19 hatte ich bereits gute WG Erfahrungen gemacht, ähnlich wie die Erfahrungen mit 16 im Jugendheim von Gera einst. Aber dazu später im Anschnitt mehr. 

Der Sommer jedenfalls hielt Einzug. Dieses Mal nicht überhitzt, sondern wohltemperiert wie guter Wein, ließ ich mich im Lächeln lockerleichter Schritte fallen und ertrug so manch' dämlichen Geistesfurz diverser Menschen mit denen ich temporär zutun hatte. Es gab allerdings auch Lichtblicke in diesem etwas abgedunkelten Universum durch dessen zeitlichen Korridor ich in Richtung Neuwege zwischen Warnow, Ostsee und Spree entlangschlitterte. 

Gesundheitlich verlangte mir das Leben ziemlich derbe Geduld ab, während ich im Trüben blieb, ob mein Löwenherz gesund wäre? Langzeit-EKG und diverse Untersuchungen im Vorlauf ergab das Endresultat zumindest nichts besorgniserregendes. Mir fielen ganze Bergketten vom Herzen. Das hätte mir noch gefehlt mit (zu diesem Zeitpunkt), knapp 40 rentenreif zu werden. So sah das meine Vorstellung vom Leben nicht vor. Wenn schon untergehen, dann wie 'ne Rakete, einen lauten Knall und fertig. 

#Und sonst so?#  Bombenanschlag auf einen Polizeibus in der Türkei. 11 Menschen sterben, 36 werden teilweise schwer verletzt.# In Bagdad sterben bei einem anderen Anschlag 27 Menschen, mehr als 60 werden verletzt.# Derweil eröffnet man die Fußbal EM in Frankreich unter hohen Sicherheitsvorkehrungen.# Beim Landgericht Detmold wird ein ehem. KZ-Wachmann wegen Beihilfe zum Mord in mindest. 170.000 Fällen zu 5 Jahren Haft verurteilt. Der Mann ist zu dem Zeitpunkt 94 Jahre alt. Ein wichtiges Signal zur Mahnung, was einst unter Hitler verbrochen, jedoch viel zu spät.# "Brexit" nabelt England von Europa ab.#

 

Juli

Anfang Juli startet die Open Air Festival Saison, die mich nur noch bedingt lockt. Man hat diesbzgl. so seine Steckenpferde, denen man treu bleibt, aber auch das darf einmal gegen die Stille einer Biketour durch die Natur eingetauscht werden. Was tausende Bäume in ruhigem Umfeld der Abgeschiedenheit können, können Menschen nicht. ;-) 

Derweil packte ich die letzten Kartons für den nahenden Umzug, klärte letzte Details ab und fand mit Glück ein paar umzugshelfende Hände, die mit mir gemeinsam die paar Habseligkeiten, die man sein eigen nennt, vom 5. Stock in den mittelgrossen LKW verbrachten, den ich dank einer ehemaligen Arbeitskollegin in Rostock zur Verfügung hatte. 

Zwischen Abbauerei und Umzug telefonierte ich mit einem losen Kumpel aus einem anderen Teil Norddeutschlands und stellte einmal mehr fest, dass sich die Punkszene heutzutage freiwillig(!) in ein dogmenverseuchtes Diktatkorsett gezwängt hat. Entscheidungsgremien, hoffnungslos selbstgerechte Veranstalter (oftmals, nicht immer) oder Fanzinemacher und couchaktive Scharfrichter, deren Zeigefinger immer 'gen Himmel steht (auch ohne Viagrahilfe), da braucht es nicht einmal andersartige Silbenbruchstücke, die dem Versuch zuspielen sich ein faktisch komplettes, reales Bild von Tatsachen zu machen. Das aber kann mir alles trotzdem nicht dieses Feeling aus dem Herz reißen, das ich unter Punk verstehe. 

Nur drei Tage nach dem Umzug ging es direkten Weges zum nächsten Open Air Festivaltermin, wo ich täglich an der körperlichen Grenze(n) entlanglief. Der Rücken... naja. Dafür bleibt diese Reise unvergessen für alle Zeiten. Ein guter Preis. Heißer Scheiß. :-)

#Und sonst so?# In Berlin beginnt der 7. Petersberger Klimadialog. Man hört in den Nachrichten nicht allzu viel darüber. Mediale Prioritäten...# Täglich detonieren Bomben bei denen Menschen sterben, in vielen Ländern.# Die Rigaer Straße in Berlin steht auch im Brennpunkt/Fokus. Schwere Auseinandersetzungen von Anwohnern, Demonastranten und der Staatsmacht. Immobilienkrieg?# Der "Nizza-Anschlag" (Frankreich) geht um die Welt. 84 Menschen sterben, 300 werden verletzt. (*täglich sterben Menschen in dieser Größenordnung an Hunger oder bei Kriegsgefechten; just nebenbei bemerkt). Die Menschen sind weltweit schockiert.# In Ankara (Türkei) beginnt eine Verhaftungswelle nach einem Putschversuch. Europa, sowie die USA sehen Erdoğans Maßnahmen gefühlt regungslos/schulterzuckend zu.# 

 

August

Sonnentöne am Ohr, die mich tagtäglich zwackelten und sich mit verschmitzten Lächeln ins Herz schummelten. Koboldpogo im Gefühlszentrum.

Dabei alle Jahresringe wieder... Resist To Exist. Beim Resist selbst stieß mir eine Band (irgendwo aus Sachsen; ich meine die waren aus Leipzig?) bitter auf, die Daily Terror (R.i.F.) anhand von Songs aus den '80er Jahren als homophob, faschistisch und was weiß ich nicht noch alles per Ansage hinstellten. Wohlgemerkt DAILY TERROR!!!! Das Trio auf der Bühne, das da ablederte, war vermutlich zu Zeiten der kritisierten Songs noch nicht einmal geboren. Einen Song (*"Hinterlist"; vom '84er Album "Aufrecht") mit Bezug auf die PLO (*Palästinensische Befreiungsorganisation) muss man da im Kontext der Konfliktgeschichte rund um das Thema in den '80er Jahren sehen. Zudem, sollte man sich nicht anmaßen zu wissen wie ein Songtext richtig interpretiert zu werden hat. Faktisch fand ich an all' dem am miesesten, dass Peter "Pedder" Teumer (R.i.F.) sich nicht mehr dazu äußern kann, da er 2.009 verstarb. Charakterlich keine rühmliche Nummer des sächsischen Trios über Tote herzuziehen. Dass kaum wer im Publikum sich regte, kann man zweierlei interpretieren. 

Damit war die Festival-Open Air-Saison für mich durch. Fix noch einen Dreh und ab auf die Zielgerade in Richtung Abschluss des 40. Lebensringes, während sich der Einzug in die Berliner WG zu einem Fiasko entwickelte. Die Zweifel kamen bereits beim Einzug via Bauchgefühl auf, das mich zum ersten Mal überhaupt getäuscht hat. Ich war einer Meisterin des Schauspiels aufgesessen. Selbst mein 40. B-Day, den ich ausnahmsweise wirklich mal zu feiern gedachte, wurde (abgesehen von schönen Stunden auf der Spree mit meiner Mom) vor die Wand gefahrenen. Nullpunkt. Bei manchen geht die Sicht auf die Dinge nur so weit wie sie ihnen zuträglich ist. Meine Mom reiste leider schnell wieder ab, was genug aussagte. 

Dank der Sonnenstrahlen, die jeden Tag mit aller begleitenden, liebevollen Kraft alle Dunkelwolken immer wieder durchbrachen, ertrug ich die täglich erdückender werdende Lebenssituation mit all' ihren neurosierten Psychospieltiefen irgendwie. Die Luft zum Atmen wurde täglich dünner. 

Wie ich es schaffte das alles aus-/durchzuhalten, ist mir bis heute ein echtes Rätsel. Der Dank geht vor allem an eine Adresse (Du weißt schon. ;-) ). Danke auch liebes Leben, dass ich dieses Wunder erleben durfte.

Der restliche August gehörte diversen Vorbereitungen von Projekten, Reviews und den immer wiederkehrenden Ämterwegen. 

#Und sonst so?# Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) schließt das gesamte russische Team (*nach "McLaren-Report") von den bevorstehenden Paralympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro aus.# In Belize wird die Homosexualität anerkannt/legalisiert, damit ist Mittelamerika frei von real-gesetzlicher Homophobie.# In der Ukraine herrscht wieder (bzw. immer noch) höchste Kampfbereitschaft.# Myanmar wird von schweren Monsun-Regenfällen heimgesucht. Mehr als 430.000 Menschen sind betroffen, worunter mindestens 3 Todesopfer sind.# Ganz offen lässt das Bundesverteidungsministerium verlauten, dass 70 Tonnen(!) Rüstungsgüter an die kurdischen Peschmerga-Kämpfer gingen.#   

 

September

Die WG Situation fand ihren Zenit, allerdings physikalisch umgekehrt in den Tiefen menschlichen Agierens. Mir wird unerwartet kurz nach der fristgemäßen Kündigung (*3 Monate bis zum Auszug) die fristlose Kündigung (*Auszug innerhalb von 14 Tagen) nachgeworfen als sei es das normalste der Welt. Dass das von Rechtswegen unmöglich ist, interessiert mich dabei nicht mehr, ich hatte nur noch ein Ziel: Raus aus diesem Irrenhaus! Und das schnellstmöglich. Was mir aber ganz real entgegenschlug, war die Tatsache, dass man unter normalen Umständen in Berlin keine Wohnung innerhalb von 14 Tagen findet, die auch noch bezahlbar ist. Mietpreisbremse? Real nicht gegeben. Alles war besser als in dieser einen WG gefangen zu sein und mit absolut blankgelegtem Nervenkostüm und der drohenden Obdachlosigkeit, die ganz real täglich an der Tür zu meinem Hirn klopfte. 

Den ersten Teil der Zeit bzgl. Wohnungssuche, d. h. die erste Woche dessen, gehörte fest den Dreharbeiten zum ZDF Film "Metal Farm", mit u. a. Hannes Jaenicke (*übrigens ein sehr, sehr sympathischer Typ!), Roman Knižka, Lara Mandoki und Christina Große, die in der Märkischen Schweiz stattfanden. Von daher blieb nicht allzu viel Zeit, wenn man meist bereits Vormittags zu den Dreharbeiten losfuhr und erst um Mitternacht (meist) wieder zurück war. Ich war dabei Teil der Komparsencrowd in Sachen rahmengebender Handlung bzgl. der Hauptrollen.

Wenig später (am 23.09.) kurz vor dem Umzug noch ein kleiner Bühnenabstecher nach Eberswalde in den Club "Exil" mit den Berlinern von The Suburbs, von den vor allem Sänger Holgi zu einem echten Freund geworden ist. Für "Addicted To Oi!" und das The Equals Cover "Police On My Back" rotteten wir uns zusammen. Sauschön war's! Ich hoffe auf eine Wiederauflage. ;-)

Ich startete online spontan eine "Auswegs-Aktion", ähnlich einer Crowdfunding und konnte etwas Hoffnung schöpfen. Finanziell hatte ich nichts als meine Hand vor Augen. Letztlich kann ich nur von himmlischen-, kaum begreifbaren-, aber doch realen Glück sprechen, denn dieses wunderbare, zauberhafte Grinsewesen, dass mich täglich durch all' diese canossaartigen Wege begleitete, rief eines Tages (wie fast täglich!) an. Umgehört hatte sie sich, als sei es das normalste der Welt, und teilte mir das für mich in jenen Momenten gar nicht faß-/realisierbare mit, dass sie eine mögliche Wohnung aufgetan hatte, nur eben nicht in Berlin. Das Leben sagte mir etwas. Nichts gegen Berlin, aber es sollte wohl einfach nicht mehr sein. Nachdem ich ein kleines Handyvideo von der betreffenden Wohnung gesehen hatte, sagte ich spontan zu, was ich im Herzen längst entschieden hatte. Ich hielt mich an diesem Anker fest, den mir das Leben zuwarf. Zwar konnte ich das alles noch gar nicht realisieren und konnte es bis zum Tag des Umzugs nicht wirklich glauben, aber das Ende dieser Höllenwege war in Sicht.

Ich denke Ihr könnt nachvollziehen, dass der Rest der wenigen Tage dem Packen gehörte. Immer wieder drängte man mich in der WG endlich zu packen, stellte einige meiner Habseligkeiten einfach offen in das "gemeinsame" Wohnzimmer... es konnte ihr (bzw. ihnen) nicht schnell genug gehen. Ich habe schon viele Arten von Menschen erlebt, aber so respektlos, taktlos und auf sich selbst bezogen..., aber was sollte ich mich weiter ärgern(?), das Karma würde irgendwann schon an deren Tür(en) klopfen. Einfach war es dennoch nicht, weil man permanent konstant unter Druck stand und nicht wirklich zum Abschalten/Atmen kam. Auch Nachts nicht. Ich vergleiche das mit einem Tauchgang bei dem es darum geht in einer bestimmten Zeit Steine vom Meeresboden zu holen. Immer wieder willst du kurz auftauchen, um Luft zu holen, doch du bist viel zu tief unten, so dass du es ganz am Ende irgendwie gerade so schaffst und die Luft in die Lungenflügel einsaugst als wärst du wärst du wie ein Ertrunkener aus dem Wasser gefischt worden. Das Dreckwasser, das am Ende den Weg aus meinem Innern fand, sollte Spuren hinterlassen. Logisch, dass so etwas nicht spurlos an meinem vorbei geht. (zu meinem Leidwesen blieb auch mein engstes Umfeld nicht verschont davon)

Am Ende diesen Jahres, nicht ganz 3 Monate danach, hat sich mein Leben verändert, nicht nur örtlich. Ich erinnere mich noch gut daran, an vieles. An den Umzugstag wie im Wachtraumzustand, wie ich mit viel Glück eine wesentlich bezahlbarere Umzugsmöglichkeit fand und die ca. 645 km über die Autobahnen bei schönstem Wetter nach Aachen auf dem Beifahrersitz mitbretterte, während mir das alles noch einmal von Anfang bis Ende durch den Verstand reiste. Die Ankunft surreal, die Umarmung nachdem die neue Wohnungstür zum ersten Mal geschlossen war, unvergesslich.

#Und sonst so?# Die Elefantenpopulation in Afrika ist seit 1.979 um 73% zurückgegangen. Alarmierend. Menschliche Killer-Pest. Stichwort: Elfenbein.# Wieder einmal ruft man offiziell den wärmsten Sommer seit der statistischen Wetteraufzeichnung aus.# Ca. 300.000 Menschen demonstrieren gegen zwei geplante Freihandelsabkommen - TTIP, CETA.# EinsPlus und ZDFkultur stellen den Sendebetrieb ein.#


Oktober

Alles zurück nach vorn. Von Neuem. Wieder Ämterwege, auspacken. Dafür Freiheit im Raum. Öuft zum Atmen. Noch surreale Ruhe Nachts, jedoch noch lange, lange Zeit nicht durchweg, sprich Durschschlafen bleibt in ferner Distanz seither... Spuren eben. Dafür Blicke in die Augen meiner vierbeinigen Lebensgefährtin, die es für ähnlich unfassbar zu halten schien wie ich, dass dieser dritte Ortswechsel in diesem Jahr vollzogen war. Jede/-r der/ die in den letzten Monaten/Jahren mal in eine neue Stadt oder ein Dorf umgezogen ist, weiß wie viele neue Wege das mit sich bringt, auch bzgl. all' der neuen Strassennamen, Ärzte, potentieller Arbeitsstätten etc. - das kann tatsächlich schon mal ein ziemlicher Haufen auf der To Do List sein. Auch eine Art Stress, im Positiven, wie im Negativen. 

Nicht nebenbei, sprich immer dann, wenn es meine Zeit erlaubte zwischen all' den Wegen und dem weiteren Auspacken diverser Sachen, bereitete ich mich auf den 25.10. (ein Mittwoch) akribisch intensiv auf einen Gastauftritt vor, der mir zu Herzenssache wurde. Seit einigen Jahren hatte sich ein freundschaftlicher Kontakt zu Cripper Sängerin Britta entwickelt. Im Zuge eigener Planungen wurde es mir ein echtes Bedürfnis sie bei einem Projekt (*das 2.017 erscheinen soll) dabei zu haben. Britta war eine der wenigen HerzMenschen, die mich immer wieder (auch öffentlich) unterstützt hat, wenn ich mich z. B. bzgl. meiner Scene Made Bücher vorankämpfte - so etwas vergisst man nicht, zumal jeglicher Support gewiss nicht selbstverständlich ist.

Gegenstand des Gastauftrittes sollte der Cripper Song "FAQU" (* vom Album "Devil Reveals"; 2.009 erschienen) sein. Über gut zwei Wochen verteilt, übte ich den Song und die mir zugeteilten Parts täglich mehrere Stunden zu Hause ein. Am Ende sollten Cripper es nicht bereuen, es wurden klasse Momente, die wir gemeinsam im Kölner "Underground" Club in Richtung Publikum abfeuerten. Unvergesslich. 

Tags zuvor hatte ich erneut etwas für die TV Welt abgedreht. Erstmals eine fiesere "Bad Boy Gangster Style" Rolle mit Filmblut, Knarre und Rumballern. Während man da z. B. in einer Tiefgarage mit einer Schreckschußwaffe rumballert (das schallt ordentlich!), bekommt man ein gutes Gefühl wie brutal Situationen sind, die mit Waffen einhergehen. In meinem Falle war das alles der gespielten Handlungsdramatik untergeordnet, wie sich das aber in Kriegsgebieten, bei Amokläufen etc. anfühlen muss, spürte ich entfernt tief drin. Bzw. bekam ich eine realistische Idee davon. Das ist eine der positiven Seiten der Darstellerei, man bekommt Erfahrungen mit, die einen die Wirklichkeit da draußen in der Welt noch einmal intensiver verstehen lässt.

Mir ging- und geht es dabei gewiss nicht darum einen auf Z-Promi oder dergleichen zu machen, sondern darum allenfalls Dinge in eine positive Richtung zu bewegen. Wenn Menschen dabei vom Alltag abschalten können und unterhalten werden, ist das schön. Klar gibt es all' die ganzen Headlines wie "Hartz IV TV", "Ausverkauf" etc., doch darüber urteilen sollen Andere. Mir gehen Kategorisierungen, Schubladenbegriffe oder auch Unterstellungen am Ende am Arsch vorbei. Meinen Weg kann nur ich selbst gehen, da kann mir niemand die Richtung vorschreiben/vorgeben.

#Und sonst so?# Russische Kampfflugzeuge bombardieren ein Feldlazarett, ein Mensch stirbt.# In der Türkei dreht die Polizei dem Sender iMC TV den Saft wegen "Verbreitung von Propaganda" ab.# Erneute Todesopfer durch einen Hurrikan in Haiti. 350.000 Menschen sind betroffen. Offiziell fallen 473 (*die Zahl wurde offiziell nachkorrigiert) Hurrikan Matthew zum Opfer.# Hackerangriffe auf die USA. Die Amerikaner beschuldigen Russland.# In Deutschland wird erstmals erfolgreich eine Gebärmutter transplantiert.# 

 

November, Dezember

Es dauerte nicht nenneswert lang und ein erster regulärer (befristeter) Job in der neuen Umgebung war gefunden. Zwar nur dem Kosumgeschäft der Weihnachtszeit zuträglich, aber immerhin ein Anfang, der es mir erlaubte etwas mehr anzukommen, wenngleich nicht alles leichtfüßig lief. 

Zumindest scheint das mit den Drehs in 2.016 in Richtung regelmäßigerer Buchungen gelaufen zu sein, denn auch im November drehte ich wieder für die TV Welt, was dann sicher Anfang 2.017 ausgestrahlt wird. Tags darauf ging es nach 20 Jahren Pause erstmals wieder auf ein Konzert der Böhsen Onkelz. Dieses Mal in Dortmund. Eine Erfahrung. Ich bin schon jetzt auf das Livealbum gespannt, das an beiden Tagen mitgeschnitten wurde und eine nette Erinnerung konserviert. 

Zwischendrin passiert das Beste in 2.016 (nebst einer Sommerbegegnung, die mir ewig im Herzen bleibt) - eine meiner jünsten Halbschwestern kontaktierte mich und erweiterte den engen Familienkreis mit ihrer Schwester zusammen. Der Altersunterschied zu den beiden liegt zwar zwischen 24- und 26 Jahren, spielt aber am Ende keine Rolle, wenngleich die Tagesthemen etwas verschieden liegen mögen.  

Im engen innerfamiliären Kreis kommen doppelte Sorgen auf, während in jenen Tagen auch noch ein alter Freund des Hauses stirbt. (R.i.F. Scherfi) Da waren sie wieder diese ungnädigen Schatten, die wie Mondlicht durch's Fenster in dein Zimmer fallen und dich eine Nachdenklichkeit packt, die der Natur all' dieser Dinge zugrunde liegt. 

Wie so oft legt man sich in die Kurve, um nicht zu weit aus ihr getragen zu werden, doch das Zehntel einer Sekunde kann manchmal von gewichtiger Tendenz sein... man taucht ein, unter, auf und schwimmt durch ein Meer aus Klängen und Filmen, nur, um zur alten (Sommer-)Form zurückzufinden. Nichts drängt, nur man selbst. 

Man realisiert und zieht seine Konsequenz(en) aufrichtig, aber gnadenlos (faktisch) ehrlich aus den umgebenden Dingen. Mit diesen Erkenntnissen starte ich in ein neues Jahr auf das ich mich freue, was es auch bereithalten mag, 2.016 hat mir eine amtliche Härtelegierung verpasst. Ready to lift up for a new life experience. 

#Und sonst so?# YouTube einigt sich mit der GEMA auf einen Umsatzanteil. Damit hat die GEMA wieder einmal Geld eingefahren.# Offiziell sinkt die Arbeitslosenquote weiter. Realistische Statistik?# Kim Jon Un rasselt weiterhin öffentlich mit den Zähnen. Wenn ein Irrer anderen Irren droht...# Trump wird 58. amerikanischer Präsident. Die Welt kotzt vereint im Strahl.# Die Vogelgrippe kehrt zurück nach Europa. Es kommt raus, dass die Agrarindustrie nicht ganz unschuldig an der Verbreitung der Vogelgrippe in Europa war/ist.# Weihnachtsmarkt Berlin am 19.12. in Berlin. Am Breitscheidplatz fährt ein LKW in einen Weihnachtsmarkt. Mindestens 9 Tote, über 50 Verletzte. Sorge um Freunde in Berlin. Logisch, dass mich so etwas nicht kalt lässt, zumal ein Teil meines Herzens immer Berlin gehören wird. Die Medien und Politiker stürzen sich in teils sonderbarer Weise auf die Tragödie. Die Welt hat sich am 19.12. 2.016 auch hierzulande drastisch verändert. Real wird man davon noch merken.  

Nachtrag (24.12. 2.016) R.I.P. Rick Parfitt [Status Quo]

 

In diesem Sinne,

soweit meine ganz persönlichen Rück(en)Blicke auf 2.016.

Euer Danny B.

 

*Da es eine liebgewordene Tradition geworden ist, hier nun eine Auflistung der Alben/Lieder, die für mich zum Soundtrack des Jahres 2.016 gehören, regelmäßig liefen/laufen und mir diverse Erinnerungen mitbringen, wann immer ich sie höre.

Alben

* Review hier auf schafe-schuesse.de

 ** Review zu diesem Album ist in einer Fatal Underground Ausgabe oder beim Eternity Magazin zu finden

 

- Abstürzende Brieftauben "Doofgesagte Leben länger" (2.016; Punk Rock)*

- Alaska "Subsequent" (2.016; Metalcore/Metal)

- Alcest "Shelter" (2.014; Epic Rock/ Spiritual)*

- Böhse Onkelz "35 Jahre Böhse Onkelz & Bratislava Symphony Orchestra "Symphonien & Sonaten" (2.015; Modern Classic)*

- Casper "XOXO" (2.011; Alternative Anarcho Hip Hop)

- Cripper "Hyëna" (2.014; Thrash Metal)*

- Fear Factory "Genexus" (2.015; Cyber Metal)*

- Friedemann "Wer hören will muss schweigen" (2.015; Acoustic/ Singer-Songwriter)*

- In This Moment "Blood" (2.012; Metal/Crossover)*

- Kärbholz "Rastlos" (2.013; Rock)*

- Lionheart "Love Don't Live Here" (2.016; Hardcore)*

- Long Distance Calling "The Flood Inside" (2.013; Alterntive Epic Rock), "Trips" (2.016; Epic Rock)

- Mono "The Last Dawn" (2.014; Epic Rock), "Rays Of Darkness" (2.014; Epic Rock)

- Muncie Girls "From Caplan To Belsize" (2.016; Pop Rock)*

- Neurotic November "Fighting Words" (2.015; Deathcore/ Crossover)*

- Red Hot Chili Peppers "By The Way" (2.002; Funk Rock/Crossover)

- Sarah Connor "Muttersprache" (2.015; Pop/Soul)*

- Smoking Hut On Stones "Life Goes By" (2.016; Modern Rock)*

- Stuck Mojo "Here Come The Infidels" (2.016; Crossover)*

- The Baboon Show "The World Is Bigger Than You" (2.016; Punk Rock/Alternative Pop Rock)*

- Tardive Dyskinesia "Harmonic Confusion" (2.016; Metal/Crossover)*

- Veritas Maximus "Glaube und Wille" (2.014; Rock)*

- White Zombie "La Sexorcisto: Devil Music, Vol. 1" (1.992; Crossover)

 

Einzelsongs

 - Alaska "In Search Of Lost Time", Midnight Sun" 

- Annie Anyway "Aussteiger"

- AnnenMayKantereit & K.I.Z. "Hurra die Welt geht unter" 

- Betontod "Traum von Freiheit"

- Bob Marley "Redemption Song"

- Böhse Onkelz "Schöne neue Welt", "Der Platz neben mir 1+2", "Narben"

- Fear Factory "Expiration Date", "Enhanced Reality" 

- Grossstadtgeflüster "Fickt-Euch-Allee", "1000 Tonnen Glück", "Ich boykottiere dich" 

- Guano Apes "Lords Of The Boards" 

- Jennifer Rostock "Schlaflos"

- Jont "Sweetheart"

- Juli "Insel"

- Jupiter Jones "Rennen + Stolpern" 

- Maxim "Meine Soldaten" 

- No Kluc "Menschen"

- Philipp Dittberner "Das ist dein Leben" 

- Phlipp Poisel "Mit jedem deiner Fehler" 

- Sela Sue "This World", "Ragga Medley", "Fear Nothing"

- Sido feat. Rio Reiser "Geborem um frei zu sein" [via YouTube]

- Silbermond "Irgendetwas bleibt", "Himmel auf"

- Smokie Trailer "Im Schatten der Gesellschaft"

- Sólstafir "Fjara" 

- Texas Hippie Coalition "Pissed Off And Mad About It", "Leaving", "No Shame" 

- The Stranglers "Strange Little Girl"

 

+ diverses von:  (ungeordnet)

Moses Pelham, Obituary, Philipp Poisel, Walls Of Jericho, Cäthe, Sela Sue, Cripper, Grober Knüppel, Rio Reiser, Metallica, Foo Fighters, Nirvana, Type O' Negative, Izegrim, The Suburbs, Alice Phoebe Lou, AnnenMayKantereit, Cryptopsy, Lumaraa, Coal Chamber, Die Antwoord, Kittie, Wirtz, Corey Taylor, Daniela Andrade, Limp Bizkit, Volbeat, Amy Winehouse, The Exploited, AC/DC, Such A Surge, Pipes And Pints, Soulfly, The Distillers, Volxsturm, Anticops, Everlast, Gentleman, Bob Marley, Letzte Instanz, Dame, Sido, Mark Forster, Korn, Redska, W.A.S.P., C.O.R., Guns 'N Roses, Xentrix, Social Distortion, Dido, Deep Purple, Stone Sour, Slipknot, Adele, Angelic Upstarts, Brendan Perry, Böhse Onkelz, Avril Lavigne, Kotzreiz u. a.

 

wahlweise könnt Ihr online meine Alltime Fave Playlists anchecken: 

"Life-Way-Soundtracks"

https://www.youtube.com/playlist?list=PLgkDwo2pWosHeur7RDfLD_UByAFE9PHCI

"Hard Fare" (härtere Muckekost)

https://www.youtube.com/playlist?list=PLgkDwo2pWosH0BgUr_HonTgJ_tBH5iEmA

Tags: 

Share
UndTschuess